Peptidetesting

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Regulatorik

Biologika

Biologika sind eine Kategorie großer, komplexer Arzneimittel, die aus lebenden Organismen gewonnen werden. Dazu zählen zum Beispiel Impfstoffe, Blutbestandteile, Gentherapien und rekombinante Proteine. Sie unterscheiden sich damit von Arzneimitteln, die chemisch synthetisiert werden.

Auch genannt: biologische Arzneimittel, Biopharmazeutika, biologics, biological products, biologicals, biopharmaceutical, biological product

Biologika (biologische Arzneimittel) sind komplexe Wirkstoffe, die aus natürlichen Quellen wie Menschen, Tieren oder Mikroorganismen gewonnen werden. Zu diesen Produkten gehören Impfstoffe, Blutbestandteile, Gentherapien sowie rekombinante therapeutische Proteine, die sich grundlegend von chemisch synthetisierten, niedermolekularen Arzneimitteln unterscheiden. Gemäß den FDA-Regeln gilt ein biologisches Protein als Polymer aus mehr als 40 Aminosäuren, während Peptide mit 40 oder weniger Aminosäuren regulatorisch als herkömmliche Arzneimittel eingestuft werden.

Spezialisierte Prüfverfahren sichern die Qualität von Biologika

Die Analyse von Biologika erfordert spezifische Methoden, da diese Produkte eine natürliche Variabilität aufweisen und ihre Verunreinigungsprofile stark vom Herstellungsprozess abhängen. Labore setzen Massenspektrometrie ein, wie etwa das LC-MS-Peptid-Mapping, um die Aminosäuresequenz und die Identität der Wirkstoffe präzise zu bestätigen. Ergänzend messen biologische Aktivitätstests die Wirkstärke und erbringen den Nachweis, dass das Molekül wie vorgesehen funktioniert. Ein Reinheitswert von beispielsweise 99 % allein ist nicht aussagekräftig genug, da er lediglich das Vorhandensein einer dominierenden Substanz anzeigt, ohne deren korrekte Identität oder biologische Aktivität zu belegen.

Häufige Fehler bei der Bewertung von Biologika

  • Fehlinterpretation der Reinheit: Ein hoher Reinheitswert auf einem Analysenzertifikat (CoA) belegt lediglich die Menge einer Substanz, aber nicht deren korrekte Identität oder biologische Wirksamkeit.
  • Unzureichende Identitätsprüfung: Ohne spezialisierte Verfahren wie das Peptid-Mapping lässt sich nicht sicherstellen, dass die Aminosäuresequenz des Biologikums tatsächlich der Zielvorgabe entspricht.

Quellen

  1. [PDF] Analytical Procedures and Methods Validation for Drugs and Biologics
  2. Regulatory Guidelines for the Analysis of Therapeutic Peptides and ...
  3. Biosimilars or Biologics: What’s the difference? - Therapeutics Letter - NCBI Bookshelf
  4. What Are the FDA Requirements for Peptide ...
  5. Frequently Asked Questions About Therapeutic Biological Products
  6. FDA Releases Final Guidance: Transition of Previously Approved Drugs to Being "Deemed Licensed" Biologics | Wilson Sonsini
  7. ICH Q6B Specifications: test procedures and acceptance criteria for biotechnological/biological products - Scientific guideline | European Medicines Agency (EMA)
  8. [PDF] Q 6 B Specifications: Test Procedures and Acceptance Criteria for ...
  9. FDA Sets Peptide Impurity Thresholds as Low as 0.10%, Oath Research Analysis Finds
  10. Using mass spectrometry for robust identity release testing in a global quality control network
  11. Replacement of Annex 2 of WHO Technical Report Series, No. 977
  12. Defining the difference: What Makes Biologics Unique - PMC
  13. What Are "Biologics" Questions and Answers | FDA
  14. Definition of the Term "Biological Product" (Proposed Rule) Preliminary Regulatory Impact Analysis | FDA
  15. Biosimilar and Interchangeable Biologics: More Treatment Choices
  16. Biosimilars
  17. How Similar Are Biosimilars? What Do Clinicians Need to Know ...